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Werkstätten:Messe

Auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg präsentierte sich die USEAuf der Werkstätten:Messe in Nürnberg vom 12.-15. März präsentiert sich die USE gGmbH mit einer Nachbildung ihres DIM-Ladens in der ehemaligen Kreuzberger Blindenanstalt. In „stilechter“ Umgebung kann man hier schöne und einzigartige DIM-Produkte aus der Buchbinderei, Schneiderei, Tischlerei, Töpferei, der Bürsten- und der Flechtmanufaktur betrachten. DIM – Die Imaginäre Manufaktur bietet eine außergewöhnliche Palette von Designprodukten, Utensilien für Küche und Wohnen, Spielsachen und Berlin-Souvenirs.

Als lebendige Werkstatt sind in diesem Jahr die Perlenmacher und die Bürstenmanufaktur dabei. Auf dem Stand innerhalb der Berliner Straße kann man so live erleben, wie Upcycling-Schmuck hergestellt und Bürsten eingezogen werden. https://www.werkstaettenmesse.de/

Auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg präsentierte sich die USE gGmbH mit einer Nachbildung ihres DIM-Ladens in der ehemaligen Kreuzberger Blindenanstalt.

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DiM

DIM auf der Ambiente: Halle 11.1 Stand D25

Auf der international bedeutendsten Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt präsentiert sich DIM – Die Imaginäre Manufaktur mit ihrer Design Brush Edition.

Vom 13.-17.2.2015 zeigt DIM eine Auswahl der schönsten und originellsten Design-Bürsten dem Fachpublikum. Sowohl bekannte Bürsten-Designklassiker wie das Brandenburger Tor oder der Berliner Bär als auch neue Produkte wie der Handfriede oder das Jewellery‘s Bed werden dabei sein.

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Berlin-Tipp: Gutes tun und es sich gut gehen lassen

Berlin Tipp: In der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg ist heute in der 1928 gegründeten Blindenanstalt „Die Imaginäre Manufaktur“, kurz DIM, untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg wurde der historische Gebäudekomplex zum Glück nicht zerstört, sodass man sich heute weitgehend in der alten Bausubstanz bewegt. Die Oranienstraße ist bunt und lebendig, ein Stück authentisches Kreuzberg – Behinderte sind hier voll integriert. Schön!
In professioneller Weise nimmt man sich der Gehandicapten an. Längst arbeiten hier nicht nur Sinnesgeschädigte, sondern vermehrt Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Traditionelles Handwerk in der DIM in Berlin

Zusammen mit nicht-behinderten Menschen werden ganz traditionell und mit handwerklichem Geschick nützliche Produkte hergestellt.
Im Vordergrund steht eine sinnvolle, an den Fähigkeiten der Menschen orientierte Tätigkeit mit dem Ziel, brauchbare Erzeugnisse zu fertigen. Industrielle Gesichtspunkte spielen keine Rolle, in wirklich kleinteiligen Prozessen werden aus überwiegend regionalen Rohstoffen u.a. tolle Bürstenwaren, Holzspielzeug, stapelbare, kleine Kästchen für Krimskrams oder Figuren hergestellt. Alles Dinge, deren Design vor der Herstellung gut durchdacht wurde.
Die Menschen hier gehen einer geregelten Arbeit nach, bekommen dafür angemessenen Lohn und wohnen zum großen Teil eigenständig außerhalb. Reicht der Lohn nicht für ein selbständiges Leben, so wird er aus verschiedenen „sozialen“ Töpfen individuell angepasst.

Behindertenwerkstatt mit Café in Kreuzberg

Besonders schön ist es, dass man die Erzeugnisse in der über 100-jährigen Regalwand im Geschäft an der Oranienstraße bewundern kann. In diesem quasi historischen Raum ist auch ein gemütliches Café integriert, wo es selbstgebackenen Kuchen und selbstkreierte, leckere Suppen (3 Euro) gibt – schön hier zu sitzen, um dem Treiben zuzuschauen. Und an einigen Tagen der Woche kann man hier auch zu Abend Tapas (vegetarisch oder mit Fleisch oder Fisch, nur 2 Euro) essen und Wein genießen, und im Anschluss dann vielleicht das eine oder andere
Produkt aus der Blindenanstalt „mitnehmen“…

Adresse:  Die Imaginäre Manufaktur, DIM, Oranienstraße 26, 10999 Berlin, Tel. 030/285030121, www.dim-berlin.de, geöffnet Mo–Do 10–19 Uhr, Fr ab 10 Uhr, Sa ab 12 Uhr

© Fotos und Text: Michael Iwanowski, Reiseveranstalter (Iwanowski’s Individuelles Reisen), Verleger und Reiseführer-Autor

Quelle: http://www.iwanowski.de/blog/2014-12-22/allgemein/berlin-tipp-gutes-tun-und-es-sich-gut-gehen-lassen-ein-tag-in-der-behindertenwerkstatt-die-imaginaere-manufaktur.html;
gefunden am 6.1.15